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    Roboter mit KI-Sicht in der Lagerlogistik
    alogis verbindet SAP-System mit den Robotern über IDoc-Schnittstelle

    14. Nov 2019

    Foto: DB Schenker

    KI ist in der Logistik nicht mehr wegzudenken

    Gerade in der der Intralogistik setzen immer mehr Unternehmen fahrerlose Förderfahrzeuge ein. Die autonomen Roboter beim Logistikdienstleister DB Schenker können Lasten von bis zu 800 Kilogramm transportieren und ihre Umgebung durch stereoskopische Kameras wahrnehmen. Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz sollen die fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) eine Karte von der Umgebung erstellen und speichern. Mithilfe der Karte und der Kamerasicht sollen die Roboter sowohl festen Hindernissen als auch Mitarbeitern während ihrer Arbeit ausweichen können. Am Standort Leipzig konnten in einem Testzeitraum von einer Woche die FTFs eine Strecke rund 26 Kilometer zurücklegen.

    2018 hat die alogis AG für den DB Schenker Verpackungsbetrieb des „ Logistikzentrum für die Auslandswerkeversorgung“ (LZA) in Leipzig den Warenausgangsprozess für den Einsatz von FTF-Staplern vorbereitet. Der Warenausgangsprozess wurde ursprünglich 2011 von alogis implementiert und seitdem gewartet und erweitert.

    Für die Materialsteuerung wurde von alogis ein Tool entwickelt, mit dem der Materialfluss so gesteuert werden kann, dass die Paletten gezielt mit den autonomen Robotern bewegt werden können. Des Weiteren wurden die von autonomen Robotern ausgeführten Lagerbewegungen in den bestehenden Versandprozess integriert und eine Schnittstelle eingerichtet, um die Kommunikation zwischen FTS (Fahrerloses Transport-System) und dem SAP-System zu gewährleisten. Dadurch wissen die Roboter genau, welchen Platz sie anfahren sollen und welches Material geladen werden muss.

     

    Quelle: DB Schenker